Die Benzinpreise steigen ständig und es scheint kein Ende in Sicht zu sein. Viele Autofahrer ärgern sich jedes Mal aufs Neue, wenn sie die aktuellen Preise pro Liter an der Tankstelle sehen. Wir stellen Alternativen zu teuren Autofahrten vor – die naheliegendste und zugleich einfachste scheint der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel zu sein.
Aufgrund der ständig wachsenden Nachfrage wird ein immer größeres Netz geboten, das von öffentlichen Verkehrsmitteln abgedeckt wird. Inzwischen ist es auch in Vororten und in ländlichen Gegenden einfacher, mit dem Bus oder Zug zum gewünschten Ziel zu gelangen. Am meisten lohnt sich der Umstieg aber wohl für diejenigen, die innerhalb einer Stadt unterwegs sind. Besonders in Stoßzeiten ersparen sie sich Staus und die Parkplatzsuche sowie den damit verbunden Stress und Benzinverbrauch.
Schonend für Geldbeutel, Nerven und Umwelt
Auch die Umwelt freut sich über die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, schließlich wird dabei weitaus weniger CO2 ausgestoßen als bei Autofahrten. Sind regelmäßige Fahrten geplant, lohnt sich der Kauf einer Wochen- oder Monatskarte, die weitaus günstiger ist als eine für den Zeitraum ausreichende Tankfüllung und andere Unterhaltungskosten. Schüler, Studenten und Senioren bekommen ebenfalls Rabatt. Die Fahrt mit alternativen Verkehrsmitteln hat also einige Vorteile. Der Nachteil dürfte jedoch bei den Fahrzeiten und Haltestellen liegen, auf die der Fahrgast keinen Einfluss hat – besonders Verspätungen sind für Berufspendler oft ärgerlich.
Carsharing – angemessener Ersatz für das eigene Fahrzeug
Wer nicht vollständig auf den Komfort eines Autos verzichten möchte oder für Einkäufe und andere Unternehmungen einen fahrbaren Untersatz benötigt, findet im Carsharing möglicherweise eine geeignete Alternative. Die Fixkosten liegen – je nach Anbieter – häufig nur bei ein paar Euro, dazu kommen Kosten für den Kilometerverbrauch und die Nutzungsdauer. Da die Fahrzeuge gut gepflegt und auf dem neuesten Stand sind, sollte der Autofahrer mit ihnen keine bösen Überraschungen erleben. Carsharing lohnt sich jedoch nur für diejenigen, die selten fahren und nur ausnahmsweise auf ein flexibles Fahrzeug angewiesen sind.